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das Land - und Leuteforum / euer Natur - und Heimatforum Foren-Übersicht -> Lexikon Aktuelles Datum und Uhrzeit: 23.07.2018, 19:12
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Naturthemen, Tiere, Pflanzen, Tiermedizin, Hunderassen...
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Afghanischer Windhund Hunderassen
Der Afghanische Windhund (afgh. Thasi)



Herkunft und Geschichtliches
Der Afghanische Windhund ist eine der ursprünglichsten Windhundrassen aus dem Hochland des Hindukusch. Bereits um 4000 v. Ch. züchteten die Nomaden Afghanistans einen Typ von Hund, der heute als Vorfahr des Afghanischen Windhunds gilt. Dieser wiederum soll ursprünglich vom Nahen Osten nach Afghanistan gelangt sein, wobei der Körperbau, und hier speziell der Kopf, Ähnlichkeiten zum Persischen Windhund dem Saluki und dem kirgisischen Taigan aufweist. Durch die bisher unzureichende Quellenlage ist der genaue Ursprung nicht nachvollziehbar.

In seinem Ursprungsland Afghanistan wurde der Hund hoch geschätzt und teilweise wie eine Kostbarkeit behandelt. Dies ist leicht zu verstehen im Zusammenhang mit dem kargen Leben der Nomaden in den zerklüfteten Bergen, den weiten Steppen dieses Landes und seiner rauhen Natur, wo er als Jagdhund eingesetzt wurde und das Überleben seiner Besitzer sicherte. Hinzu kommt, das er für die als Privileg geltende Beizjagd eingesetzt wird, um das Wild aufzujagen.


Der Rennafghane


Rennafghane

Nach einem Zeitungsbericht aus dem Jahre 1962 in einer Kabuler Zeitung, sind drei ursprüngliche Typen des Afghanischen Windhunds bekannt, der Bakhmull mit langem seidigem Haar, der glatthaarige Luchak und der ebenfalls glatthaarige mit langen Haaren an Beinen und Ohren Kalagh genannte Typ. In dem Bericht werden die unterschiedlichen Typen als eigenständige Rassen bezeichnet. Dabei ist nicht zu erkennen, ob es sich um eigenständige Populationen handelte oder die drei Typen auch untereinander stark vermischt wurden. Die Hunde wurden als so kostbar erachtet, dass sie wegen eines Exportverbotes aus dem Land geschmuggelt wurden. Britische Soldaten, die im zweiten Anglo-afghanischen Krieg kämpften, brachten erste Exemplare mit nach Europa. Mit der Hündin "Mortee" wurde der erste Afghanische Windhund auf einer Ausstellung in Bristol gezeigt. Nachdem mehrere Tiere der unterschiedlichen Typen dieses Windhunds nach England eingeführt waren und es verschiedene Rassestandards gab, legte der Standard von 1925 endgültig die Zucht auf den Typ des Bergafghanen fest.


Der Showafghane


Showafghane

In den weiteren Jahrzehnten entwickelte sich der Standard vom einstigen Jagdhund immer mehr in Richtung Ausstellungstier. Das Haarkleid wurde länger und voller, so dass diese Hunde auf der Rennbahn keinen Erfolg mehr hatten. Dadurch gibt es unterschiedliche Zuchtlinen für die Präsentation auf Ausstellungen und die Verwendung auf der Rennbahn. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden besteht hauptsächlich in der Behaarung, die beim Rennafghanen deutlich kürzer ist. Besonders üppige und lange Behaarung zeigen Ausstellungshunde aus Zuchtlinien in den USA. Durch die Spezialisierung der Zucht auf Erfolge bei Windhunderennen oder bei Ausstellungen entstehen so sehr unterschiedliche Typen vom Afghanischen Windhund, der Rennafghane und der reine Showafghane. Es gibt aber auch Bewertungskategorien, bei denen die Erfolge von Ausstellung und Rennbahn zusammengefasst werden, und hierbei können nur im Standard ausgewogene Hunde gewinnen.

Beschreibung
Die Gesamterscheinung des Hundes soll Eleganz, Stolz und Würde zum Ausdruck bringen, aber auch die Kraft und die Schnelligkeit der Rasse erahnen lassen. Der Schädel ist lang und nicht zu schmal und weist einen langen Haarschopf auf. Für den eleganten und leicht federnden Gang achten die Züchter auf eine entsprechende Geometrie der Gliedmaßen. Das lange und seidige Fell darf alle Farben aufweisen, wobei die Farben Rot, Creme, Silber, Schwarz, Schwarz-gescheckt, Schwarzbraun, Silber-schwarz, Blau und Domino am häufigsten vorkommen. Für die Gesamterscheinung des Hundes ist auch das ungefähre Verhältnis 1:1 von Schulterhöhe und Länge des Hundes ausschlaggebend. Dabei liegt die Höhe des Widerrist bei Rüden zwischen 68 - 74 cm und bei Hündinnen zwischen 63 - 69 cm. Der Bauch soll aufgezogen sein und einen tiefen Brustkorb haben. Das Gewicht der Hunde dieser Rasse liegt zwischen 20 - 30 kg.

Wesen
Unter windhundtypischem Verhalten vesteht man: im Haus sanft, ruhig, unauffällig; draußen kann sich die Jagdleidenschaft durchsetzen, das geht so weit, dass er in Wald und Flur nicht abgeleint werden kann. In der Regel ist er verträglich mit Artgenossen, kein Schutztrieb.

Agility 
Agility ist eine relativ junge Sportart welche ursprünglich aus England kommt, und der Name "Agility" leitet sich aus dem Wort »agil« ab, bedeutet also einfach nur »munter« oder auch »lebendig«.

Agility ist eine klassische Teamsportart, bei welcher das Taem Mensch-Hund -vergleichbar dem Springreiten zu Pferde- ein Parcours mit verschiedenen Hindernissen zu bewältigen haben.
Und das Ziel ist eigentlich auch das Gleiche wie beim Pferdesport: Es gilt möglichst schnell und ohne Fehler den Parcours innerhalb einer festgesetzten Mindestzeit zu durchlaufen.

Bei Agility geht es darum, seinen Hund nur durch Einsatz von Körpersprache und Stimme durch den Hindernisparcours zu lotsen.
Auf Verwendung von Halsband und Leine, oder Einsatz anderer Hilfsmittel wird dabei also ganz bewusst verzichtet.

Hier noch der Link zum Thema hier im Forum: interner Link

Baldrian Flora (Pflanzen)
Baldrian ( Valeriana officinale )



Hoch reckt der Baldrian seine schlanken kräftigen Stiele auf denen sich luftige rosafarbene Blüten sanft im Winde wiegen.

Die Büten duften zart und angenehm. Immer wenn mir ein blühender Baldrian am Wegesrand begegnet, schnuppere ich ein wenig an den Blüten und freue mich.

Bei diesen zarten Düften und dem luftigen Erscheinungsbild wundert es nicht, daß Baldiran zart beruhigend aufs Nervensystem und den Körper wirkt.



Steckbrief
Heilwirkung:
Beruhigung von Nervensystem und Körper, Schlaflosigkeit, Nervosität, Magenkrämpfe, Reizmagen, Migräne, Wechseljahrsbeschwerden

wissenschaftlicher Name: Valeriana officinale
Pflanzenfamilie: Baldriangewächse = Valerianaceae
englischer Name: Valerian
Verwendete Pflanzenteile: Wurzeln + Blüten
Inhaltsstoffe: Baldriansäure u.a.
Sammelzeit:
- Wurzel: Oktober
- Blüten: Juli / August



Anwendung
Bei allen Zuständen von Nervosität, Schlaflosigkeit und vielen psychosomatisch bedingten Krankheiten (z.B. Magengeschwür oder - krämpfe) kann Baldrian als Tee, Tinktur oder Pulver (z.B. Tabletten) eingesetzt werden.
Bei Schlaflosigkeit empfiehlt sich vor dem Schlafengehen ein Tee aus Baldrian, Hopfen, Beifuss und Melisse, der in kleinen Schlucken langsam getrunken wird.
Da Baldrian nicht müde macht, kann er auch bei Prüfungsangst eingesetzt werden. Inzwischen gibt es Baldrianprodukte in jedem größeren Supermarkt. Sie können viele Psychopharmaka ersetzen, weil sie nicht nur ungefährlicher wirken sondern auch nicht süchtig machen.



Pflanzenbeschreibung
Im Frühjahr wachsen zuerst die unpaarig gefiederten Blätter aus der Erde und bilden ein luftiges Kissen. Ende April steigen die ersten Stiele aus den Blättern auf und wachsen bis zum Sommer bis zu 2 m hoch. Dann entspringen im Juli oder August aus jedem Stengel mehrere rosafarbene Trugdolden, die sich luftig über die anderen Pflanzen der Umgebung erheben. Ein zarter angenehmer Duft geht von den Blüten aus. Katzen mögen diesen Duft ganz besonders gern, daher wird der Baldrian auch Katzenkraut genannt.

(Text- und Bildquelle: heilkraeuter.de)

Blasenentzündung Tierkrankheiten
Außer typischen Erkältungen gibt es noch andere Ursachen von Blasenentzündungen, beispielsweise Durchfall. Auch Blasensteine oder Harngrieß führen zu einer Reizung des Organs - die Entzündung lässt dann nicht mehr lange auf sich warten.
Typisch für blasenkranke Hunde ist, daß jeder Tropfen Urin, den die Nieren produzieren, einen zusätzlichen Reiz für das genervte Organ darstellt. Also muss das Tier dauernd, um die Blase tröpfchenweise entleeren. Vor allem bei Rüden kann das aber leicht übersehen werden, da sie ja oft Harn lassen um zu markieren. Rüden können Blasenentzündungen über Wochen verschleppen, bis der Besitzer es endlich bemerkt.

Mögliche Anzeichen:
Häufiges Urinieren, nächtliche Unsauberkeit bzw. häufiges melden auch in der Nacht, eventuell Schmerzanzeichen beim Urinieren, tröpfchenweises Urinieren, veränderte Farbe oder veränderter Geruch des Urins.
Häufiger sind Hündinnen betroffen, weil ihre Harnröhre kürzer ist

Mögliche Ursachen:
Blasenentzündungen entstehen durch bakterielle Infektionen der Harnröhre, die dann auf die Harnblase übergreifen- bei älteren Rüden häufig im Zusammenhang mit Prostataentzündung, Harnsteine, Tumoren.

Mögliche Behandlung:
Viel Flüssigkeit, wenn möglich auch Blasen-Nieren-Tee aus der Apotheke. Wärme (Wärmflasche oder Rotlicht)
Wenn sich die Symptome nicht innerhalb kurzer Zeit bessern, auf jeden Fall zum Tierarzt. Neben Urinuntersuchung auch Allgemeinuntersuchung, weil die oben erwähnten Anzeichen auch andere Ursachen haben könnten, nämlich Blasenriss nach Unfall oder eine verlagerte Blase.
Bei bakteriell verursachter Blasenentzündung wird Antibiotika verabreicht.

Persönliche Erfahrung der Verfasserin:
"Ich habe sehr gute Erfahrung mit Bärentraubenkapseln gemacht."

Blaumeise Fauna (Tiere)
Die Blaumeise





Beschreibung
Die Blaumeise ist knapp zwölf Zentimeter lang und wiegt zwischen neun und zwölf Gramm. Ihr Scheitel, ihre Flügel und ihr Schwanz zeigen ein charakteristisches, leuchtendes Blau. Die weißen Wangen sind von einem schwarzen Augenstreif durchzogen und unten herum von einem schwarzen Bogen von Schnabel bis Nacken umrahmt. Der Bauch ist gelb, der Rücken grünlich. Männchen und Weibchen sind optisch nicht zu unterscheiden.

Die Rufe sind oft zeternd wie "zerretetet". Der Gesang ist dreisilbig mit einem Endtriller, etwa "zizizirrr". Die Lautäußerungen sind ähnlich vielgestaltig wie diejenigen der Kohlmeise, jedoch klingen sie nicht so hart.


Nahrung
Blaumeisen turnen behende an Ästen und Zweigen entlang, um dort kleine Insekten und Spinnen aufzuklauben. Im Herbst und Winter ergänzen sie ihre Nahrung durch Beeren und ölhaltige Samen.


Lebensraum
Der Lebensraum der Blaumeise sind lichte Laub- und Mischwälder, Gärten, Feldgehölze und Parks. Sie ist – abgesehen vom nördlichen Skandinavien – in ganz Europa verbreitet sowie rund ums Schwarze Meer und in den nördlichen Regionen von Tunesien, Algerien und Marokko.


Brutpflege
Ihr Nest aus Moos, Flechten, Halmen, Tierhaaren, Federn und Wurzeln baut die Blaumeise in Höhlen von Bäumen und Mauern sowie in unterschiedlichen Höhlen der Kulturlandschaft. Das Weibchen legt ein- bis zweimal im Jahr zwischen April und Juni sechs bis dreizehn Eier, die es alleine zwölf bis sechzehn Tage bebrütet. Die Jungvögel werden dann im Nest noch fünfzehn bis zwanzig Tage von beiden Eltern gefüttert. Aber nur ca. 30 bis 40 % überleben das erste Jahr und werden dann selbst wieder zu Eltern.

In Gärten angebrachte Nistkästen werden gern angenommen. Hierbei sollte beachtet werden, dass die Einflugöffnung einen Durchmesser von nicht mehr als etwa 28 mm hat, da die Blaumeise sonst zu sehr von der Kohlmeise verdrängt wird. Die Kohlmeise braucht im Vergleich dazu ein 32 bis 34 mm großes Einflugloch.


(Text-u.Bildquelle Wikipedia.de)

Boxer Hunderassen
Der Boxer


Herkunft und Geschichtliches
Im Mittelalter wurden an europäischen Fürstenhöfen regional variierende Bullenbeißer-Schläge zur Jagd auf wehrhaftes Wild gezüchtet. Aus diesen entwickelten sich Rassen wie Alans, Brabanter Bullenbeißer, Mastiff, English Bulldog und Bordeauxdogge.

Als unmittelbarer Vorfahre des Deutschen Boxers gilt der Brabanter Bullenbeißer. Die durch Aufkommen der Feuerwaffen arbeitslos und unbeliebt gewordenen Bullenbeißer wurden durch Einkreuzen des verwandten und durchgezüchteten Bulldog vereinheitlicht und bekamen in Anlehnung an den Münchner Begriff „Bierboxer“ den Namen „Deutscher Boxer“. 1896 wurde in Deutschland der Boxer-Klub e.V. gegründet und 1904 ein Standard aufgestellt. Seit 1924 ist der Deutsche Boxer als Diensthunderasse anerkannt.


Kurzbeschreibung
Der Boxer ist ein mittelgroßer (Größe bis 63 cm, Gewicht bis ca. 35 kg), glatthaariger, stämmiger Hund mit kurzem, quadratischem Gebäude und starken Knochen. Das Haar ist kurz, hart, glänzend, anliegend in gelb, von hellgelb bis dunkelhirschrot oder gestromt mit schwarzer Maske. Weiße Abzeichen bis zu einem Drittel der Körperoberfläche sind gestattet. Weiße und Schecken kommen vor, sind aber unerwünscht und erhalten keine Zuchterlaubnis. Der Kopf verleiht dem Boxer das typische Gepräge, charakteristisch ist der mächtige Fang. Die Ohren sind mittelgroß und hängend, und liegen dicht am Kopf an. Kupieren von Ohren und Rute ist in Deutschland und vielen anderen Ländern verboten.


Wesen
Im Haus ist der ausgelastete Hund ruhig, im Freien ausgelassen im Spiel. Allerdings muss der kräftige Hund seine Kraft austoben können. Er ist daher kein Hund für bequeme Menschen oder Stubenhocker. Bei der Erziehung ist zu beachten, dass er durchaus seinen eigenen Kopf hat. Mit Gewalt lässt sich beim ihm nichts erreichen, wohl aber mit Geduld, da er ansonsten schnell die Mitarbeit verweigert. Geschlechtsgenossen gegenüber kann es vorkommen, dass er sich unleidlich verhält.


Verwendung
Als Diensthund nur noch selten verwendet ist er heute meist der Familienbegleithund oder der "Sporthund" im VPG-Sport, Fährtensuche, Rettungshundearbeit und anderen Tätigkeiten.


Erkrankungen
Boxer neigen zu einigen Erkrankungen, welche in seriösen Zuchtprogrammen berücksichtigt werden. Neben der bei den meisten Hunderassen etablierten Untersuchung auf Hüftgelenksdysplasie handelt es sich hierbei um den Ausschluss von angeborenen Herzerkrankungen und von Arthrosen im Bereich der Wirbelsäule (Spondylarthosen). Daneben haben Vertreter dieser Rasse ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Mastzelltumoren.

(Text-u.Bildquelle Wikipedia.de)

Calming Signal 
Beschwichtigungssignal (Hund)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Beschwichtigungssignal oder engl. Calming Signal ist ein Fachbegriff aus der Kynologie, der Kunde vom Hund. Beschwichtigungssignale sind Bestandteile der Kommunikation unter Hunden, die auf Konfliktlösung ausgerichtet sind. In der klassischen vergleichenden Verhaltensforschung wurden solche Signale auch als „Demutsgebärden“ bezeichnet.

Die Erforschung des Verhaltens von Wölfen hatte ergeben, dass Wölfe im Verlauf ihrer Stammesgeschichte diverse Verhaltensweisen entwickelt haben, um Konflikte untereinander zu lösen und Spannungen im Rudel abzubauen. Körperliche Auseinandersetzungen können auf diese Weise vermieden werden, was besonders wichtig für das Fortbestehen eines Rudels in freier Natur ist. 1980 führte die norwegische Hundeexpertin Turid Rugaas eine ähnliche Untersuchung bei Hunden verschiedenen Alters durch. Sie kam zu dem Schluss, dass auch Hunde Beschwichtigungssignale als Mittel der Konfliktlösung nutzen.

Calming Signals

Eine Vielzahl dieser „Calming Signals“ wurde identifiziert. Die Fähigkeit Konflikte mit Beschwichtigungssignalen abzubauen ist genetisch festgelegt und wird nicht erlernt. Alle Hunderassen sind befähigt diese anzuwenden und zu verstehen. Je nach Hund gibt es jedoch Signale, die nach Möglichkeiten des Hundes bevorzugt oder vermieden werden. Ein Hund zum Beispiel, dessen Augen durch lange Haare verdeckt sind, wird das Beschwichtigungssignal „Augen zusammenkneifen“ nicht erfolgreich nutzen können.

Hunde senden Beschwichtigungssignale aus, wenn sie über irgend etwas irritiert oder beunruhigt sind oder als Antwort auf ein Beschwichtigungssignal eines anderen Hundes. Ziel ist es, Stress oder Spannung abzubauen sowie die Eskalation eines Konfliktes zu verhindern.



Einige Beispiele für Beschwichtigungssignale sind:

* Gähnen
* den Kopf abwenden
* sich abwenden (ganzer Körper)
* Züngeln, also sich über die Nase lecken
* auf dem Boden schnüffeln (ohne erkennbaren Grund)
* Pfote heben
* sich kratzen
* Augen zusammenkneifen
* erstarren/ einfrieren
* langsame Bewegungen
* Vorderkörper tiefstellen (sich strecken)
* sich hinsetzen oder hinlegen

Alle diese Signale sind nicht nur Beschwichtigungssignale, schließlich gähnen Hunde auch aus Müdigkeit, lecken sich die Nase nach der Nahrungsaufnahme oder kratzen sich bei Juckreiz. Es handelt sich hier um sogenannte doppelt belegte Signale, die situationsabhängig unterschiedliche Konsequenzen zeitigen können. Achtet der Hundehalter bewusst auf diese Signale, lassen sich Rückschlüsse auf den momentanen Gemütszustand des Hundes ziehen.

Zahlreiche Wissenschaftler und Hundeexperten weisen darauf hin, dass die Interpretation der beschriebenen Verhaltensweisen als Beschwichtigungssignale nicht immer richtig ist und gefährliche Konsequenzen haben kann. Weidt/Berlowitz deuten viele dieser Verhaltensweisen als Signale innerer Konflikte und bezeichnen sie als Konfliktreaktionen.
Der in Deutschland grassierenden "Beschwichtigungswahn", kann aber z.T. fatale Folgen für die Mensch-Hund Beziehung haben.



Cocker Spaniel Hunderassen
Cocker Spaniel




Beschreibung
Man unterscheidet American Cocker Spaniel und English Cocker Spaniel.

Cocker Spaniel sind Jagdhunde mit flach am Körper anliegendem, seidig schimmernden Fell. Es ist weich und dicht, wobei es am Kopf kurz, dafür aber an den Ohren, der Brust, dem Bauch, den Beinen und am Schwanz lang ist. Cocker Spaniel gibt es mit den Fellfarben rot, braun, schwarz, blauschimmel, orangeschimmel und braunschimmel, schwarz-weiß, orange-weiß, braun-weiß, tri-color, alle auch mit loh, zobel.
Der Körper ist kompakt und etwas größer (Rüden bis 41 cm, Hündinnen bis 39 cm), als beim American Cocker Spaniel. Der Rücken ist gerade und fällt zu den Lenden hin leicht ab.
Der English Cocker Spaniel besitzt einen tiefen, gut ausgebildeten Brustkorb und lange, tiefangesetzte Hängeohren. Die großen Augen sind entweder dunkel oder haselnussfarben. Seine Nase ist recht groß und passt farblich zur Fellfarbe. Die Schnauze ist eckig, die Kiefer kräftig und muskulös, und die Vorderbeine sind stark und gerade. Er besitzt zudem muskulöse Hinterbeine und eine Rute, die eine Linie mit dem Rücken bildet. Sie wird auf Rückenhöhe getragen. Die Pfoten sind fest und haben kräftige Ballen.


Eigenschaften
Ein Cocker aus gutem Hause ist ein temperamentvoller, fröhlicher, anhänglicher und sensibler, aber zuweilen etwas eigensinniger Hausgenosse, der die Wohnung seiner Familie zuverlässig bewacht und einen guten Spielkameraden für die Kinder abgibt. Außerdem fühlt sich der Cocker in jedem Haus und jeder Wohnung wohl, sofern er nur genügend Bewegung im Freien hat. Diese Rasse kann sich recht gut anpassen, braucht jedoch regelmäßige und ausgiebige Beschäftigung, um fit zu bleiben. Da sie jedoch zu Übergewicht neigt, sollte man auf ein gutes Verhältnis von Futter und Bewegung achten. Vor allem für Apportierübungen und Schwimmen kann man diese Hunde begeistern. Aber auch normales Laufen und Spielen im Freien lieben die Cocker Spaniel. Anderen Hunden gegenüber ist er immer sehr freundlich gesinnt kann jedoch bei agressiven Artgenossen zeigen was in ihm steckt.




Funktion
Jagd-, Spür-, Familien- und Schoßhund


Pflege
Da sein schimmerndes Fell schnell verkletten kann, sollte es vor allem nach Spaziergängen durch den Wald oder Feld gepflegt werden. Man sollte das Fell regelmäßig kämmen und bürsten. Man kann den Hund trimmen lassen, um überschüssige Haare am Kopf, unter den Ohren und im Nacken zu verkürzen. Insbesondere die Behänge also die Ohren, müssen nach fast jeder Mahlzeit gesäubert werden, weil sie gern in den Futternapf geraten. Für die Ohren sollte wenigstens einmal pro Woche eine milde Reinigungslösung aus der Zoohandlung genutzt werden, da die Ohren auch sehr anfällig sind. Nach dem Baden des Hundes sollten die Ohren zurückgeklappt bleiben, damit sie innen vollständig austrocknen. Dies beugt Milbenbefall vor. Bei sehr temperamentvollen Hunden sollten die Augen nach jedem Spaziergang von Fremdkörpern wie Gras oder Pflanzensamen durch eine weiches Taschentuch befreit werden, da eine Augenentzündung dem Tier sehr zu schaffen macht und zu vorzeitiger Erblindung führen kann.

(Text-u.Bildquelle Wikipedia.de)

Collie Hunderassen
Der Collie

Herkunft und Geschichtliches
Der Schottische Schäferhund existiert schon seit dem 13. Jahrhundert in England und wurde bis ins 18. Jahrhundert zum Schafehüten verwendet. Mitte des 19. Jahrhunderts (1840 Gründung des "Collie Club"s) wurde er u. a. Stammvater des Australischen Cattle Dog. Um dem Collie ein edleres Aussehen zu verleihen, damit er nicht mehr wie ein ganz normaler "Bauern-Hütehund" aussieht, hat man u. a. Barsois und angeblich auch Setter eingezüchtet. Dem Barsoi hat er seine lange Schnauze zu verdanken. Dieses Zuchtmerkmal wurde eine Zeit so sehr forciert, dass das Colliegesicht eher dem Barsoi glich. Durch den extrem schmalen Kopf wurde ihm eine mindere Intelligenz zugesprochen. Dieses Extrem hat sich mit der Zeit zum Glück wieder nivelliert. Nachdem Königin Victoria ihn als Gefährten wählte, und spätestens mit Lassie aus der gleichnamigen Fernsehserie, stieg er zu einer der beliebtesten Haushunderassen auf. Seinen Namen verdankt er einer englischen Schafsrasse.


Beschreibung
Der Collie wird heute in zwei Varianten gezüchtet. Der Britische Collie ist ein eleganter bis 61 cm großer und bis 25 kg schwerer Begleithund. Er gilt auch heute noch als vornehmer, um nicht zu sagen adliger Luxushund. Aber er ist auch ein ausgezeichneter Wächter für Tierherden, wie Schafe und ein guter Spielkamerad für Kinder. Dieser geschmeidige und aktive Hund hat dichtes Fell, das Deckhaar ist lang und straff mit pelzigem Unterhaar.


Smooth Collie



Der Kurzhaarige Collie (engl. Smooth), hat hartes, dichtes und kurzes Haar und ähnelt auf den ersten Blick einem Laufhund oder Windhund. Der FCI führt ihn als eigene Rasse unter der Nummer 296. Er ist in der Öffentlichkeit sehr selten anzutreffen. Da er nie Modehund war dürfte es um seine Gesundheit besser bestellt sein, jenseits aller "Modetorheiten".


Amerikanischer Collie



Eine Variante des Rough ist der nicht vom FCI anerkannte Amerikanische Collie. Er entspricht in seinem Äußeren mehr dem "Lassie-Typ". Er ist bis zu 66 cm hoch und schwerer als der britische Collie. Er hat weniger Unterfell, ein kräftiges Fundament, eine etwas andere Gesichtsform und mandelförmige, etwas größere Augen. Der Amerikanische Collie wird in 8 Farbvarianten im Club für Amerikanische Collies e.V. gezüchtet.


Farbschläge
Den Collie gibt es weltweit in drei Farbschlägen: zobel-weiß(sable-white), tricolor (überwiegend schwarz-weiß mit tan) und blue-merle. Die sable-Variante variiert zwischen einem hellen Goldton und einem tiefdunklen Mahagoni, deshalb spricht man auch vom dark-sable. Seit der Collie ein "Rassehund ist" gibt es die schwarz-weiße Varietät (wie beim Border-Collie) nicht mehr. eine Sonderform ist der Weiße Collie, der bei der ursprünglichen Rassebeschreibung einfach "vergessen" wurde, also FCI-rein nicht gezüchtet wird. Der weiße Collie hat den typisch gezeichneten Colliekopf mit rotem, schwarzem, blue-merle oder sable-merle Kopf und wird erst hinter der typischen Halskrause überwiegend weiß. Flecken sind dabei durchaus möglich. Auch von Queen Viktoria ist bekannt, dass sie weiße Collies gehalten hat. Der weiße Collie wird bisher nur in Amerika, Kanada, den Niederlanden und Belgien von der FCI anerkannt, aber es gibt ihn durchaus auch in Deutschland. Der Club für Amerikanische Collies e.V. hat den amerikanischen Zuchtstandard übernommen und züchtet hier in Deutschland Collies im Amerikanischen Typ in insgesamt 8 anerkannten Farbvarianten, auch in Weiß.

Der Blue Merle ist ein graumelierter Collie. Er ist ein Tricolor-Collie mit einer Aufhellung, die durch das Merle-Gen bewirkt wird. Das Merle-Gen darf nur von einem Elterntier vererbt werden, da es sonst zu sogenannten "Weißtigern" kommt, die vorwiegend weiß, aber auch oftmals schwer behindert und keinesfalls mit dem normalen weißen Collie zu verwechseln sind. Da das Merle-Gen in Zobel-Farbenen Collies im erwachsenen Zustand häufig nicht mehr erkennbar ist, besteht bei "Sable-Merle"-Collies immer die Gefahr, dass versehentlich 2 Elterntiere mit Merle-Gen verpaart werden, was wiederum zu Weißtigern führt. Deshalb ist die "Sable-Merle"-Farbe im Club für Britische Hütehunde (VDH) verboten. Bei ehrlicher Angabe dieser Farbe in den Papieren besteht dieses Problem natürlich nicht. Natürlich ist da die Sachkenntnis der Züchter gefragt.


Häufiger Gendefekt
Seit Anfang der 80er Jahre ist bekannt, dass Collies auf bestimmte Medikamente empfindlich reagieren und sogar an ihnen sterben können. In Anlehnung an eines der für den Collie möglicherweise tödlichen Medikamente wurde damals der Begriff „Ivermectin-empfindlicher Collie" geprägt. Beschrieben wurden Reaktionen von Bewegungsstörungen, Erbrechen und Koma bis hin zum Tod einzelner Tiere. Dabei fiel aber auch auf, dass andere Tiere der selben Rasse keinerlei Beeinträchtigungen zeigten. Im äußeren Erscheinungsbild konnten keine Unterschiede zwischen gefährdeten und ungefährdeten Tieren festgestellt werden.

Intensive Forschungen der letzten 20 Jahre und vor allem die moderne Biotechnologie brachten den Beweis, dass der MDR1-Defekt Ursache dieser Empfindlichkeit und Ivermectin nur ein gefährlicher Wirkstoff von vielen ist. Auch für andere Hunde oder Menschen harmlose Mittel, wie Durchfallmittel, Antibiotika oder Herzmittel, können, je nach Wirkstoff, die beschriebenen Nebenwirkungen hervorrufen.

Von allen Hunderassen, bei denen dieser Defekt auftaucht, sind die Collies am stärksten betroffen: 76 % besitzen mindestens ein defektes Gen. Das ergab eine Studie der Uni Gießen, die auch einen Bluttest auf den Defekt anbietet.

(Text-u.Bildquelle Wikipedia.de)

Dackel Hunderassen
Der Dackel ( Dachshund )


Der innerhalb Deutschlands wohl bekannteste Vertreter seiner Rasse,
der Dackel Bodo vom Hausmeister Krause, alias Tom Gerhardt

Beschreibung:
Der Dackel zeichnet sich durch niedrige, kurzläufige, langgestreckte, aber kompakte Gestalt aus. Er ist sehr muskulös, mit herausfordernder Haltung des Kopfes und aufmerksamem Gesichtsausdruck. Dackel gibt es in verschiedenen Größen (je nach Größe, zwischen 3 und 9 kg) und Fellvariationen: Langhaar, Rauhaar, Kurzhaar in jeweils vielen Farbvariationen, auch mehrfarbig oder gestromt. Die hängenden Ohren sind nicht zu weit vorne angesetzt, ausreichend, aber nicht übertrieben lang, abgerundet. Umgangssprachlich wird er in Süddeutschland und Teilen Österreichs sowie Südtirols oft auch als Zamperl bezeichnet.

Zwerg-Kurzhaardackel

Wesen:
Sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein ist notwendig für die Jagd auf wehrhaftes Wild, insbesondere beim Dachs (daher der Name Dachshund). Im Dachsbau muss er seine eigenen Entscheidungen treffen, da das Herrchen ihn hier nicht leiten kann. Ängstliche oder unentschlossene Hunde hätten keine Chance.

Er ist somit ein Alleinjäger und seine Bindungswilligkeit ist weniger intensiv ausgeprägt. Einen Dackel kann man sehr wohl ausbilden. Die Ausbildung bedarf einer liebevollen Konsequenz und eines sachkundigen Führers.

Langhaardackel


Verwendung:
Gezüchtet wurde diese Hunderasse für die Jagd, speziell für die Baujagd auf den Fuchs und den Dachs. Seine kurzen Läufe und sein vergleichsweise geringer Brustumfang ermöglichen dem Teckel das Eindringen in die unterirdischen Baue dieser Wildtiere. Bei der Baujagd soll der Hund den Fuchs "sprengen", d.h. ihn aus seinem Bau jagen, nach Möglichkeit jedoch nicht stellen und sich nicht auf einen Kampf einlassen. Während Füchse schnell "springen" (den Bau verlassen), stellt sich der Dachs häufig dem Teckel und muss notfalls ausgegraben werden. Manchmal "verklüftet" er sich auch ( häuft zwischen sich und dem Hund einen Erdwall auf.) So kann dieser ihn nicht erreichen und muss selbst notfalls ausgegraben werden. Daneben sind Dackel ideal für die Stöberarbeit geeignet. Auf Drückjagden flieht das von den kurzläufigen Hunden hochgemachte Wild vertrauter und langsamer, wobei es auch häufig stehen bleibt. Der kleine Teckel wird eben nicht ganz für voll genommen. So ist ein sicheres Ansprechen und Erkennen des Wildes möglich und schwierige Schüsse auf hochflüchtige Tiere können unterbleiben.

Auch auf der Schweißfährte von krankem Wild leistet der Teckel hervorragende Arbeit. Wenn auch seine Einsatzmöglichkeiten aufgrund seiner Größe eingeschränkt sind, lässt er sich ideal für sichere Totsuchen verwenden.

Der Dachshund wird neben seiner Eigenschaft als Jagdgebrauchshund auch als Begleit- und Ausstellungshund verwendet. Aufgrund seiner geringen Größe eignet er sich aber auch hervorragend als Familienhund, selbst in einer engen Neubauwohnung.

Rauhaardackel

Dackellähmung:
Durch ihre im Verhältnis zu den Beinen extrem lange Wirbelsäule sind Dackel anfällig für Bandscheibenvorfälle. Dabei werden die Nerven durch die Wirbel der Wirbelsäule abgedrückt und der Dackel verliert die Kontrolle über Körperteile, meistens die Hinterbeine. Vorbeugend gegen Dackellähmungen ist die Vermeidung von Übergewicht und ausreichend Bewegung zum Aufbau einer starken Rückenmuskulatur. Auch das Treppenlaufen sollte vermieden werden, da dies nach einiger Zeit ebenfalls zur Dackellähmung führen kann.



(Text-u.Bildquelle Wikipedia.de)

Dalmatiner Hunderassen
Der Dalmatiner





Beschreibung
Der Dalmatiner ist ein mittelgroßer bis großer (Größe bis 61 cm, 32 kg schwer) gut proportionierter, getupfter, kräftiger, lebhafter, sehr auffälliger Hund. Einmalig unter den Hunderassen ist das Fell: weiß mit schwarzen bzw. braunen fest umrissenen Tupfern. Das Haar selbst ist kurz, hart, dicht, glatt und glänzend. Die Welpen kommen ohne Tupfen zur Welt und es zeigt sich erst mit zehn bis 14 Tagen, wie sie getupft sein werden. Sein ausgeglichener Körper besitzt einen starken Rücken mit einer gleichmäßigen geraden Rückenlinie. Der Dalmatiner hat muskulöse Schultern, einen langen, aber nicht allzu breiten Brustkorb und einen eleganten Hals. Seine Augen sind rund und sollten bei Exemplaren mit schwarzen Flecken dunkelbraun sein. Leberbraunfarbene Hunde sollten bernsteinfarbene Augen besitzen. Blaue Augen sind zuchtausschliessende Fehler, es gibt auch einseitig blaue Augen bei ihm (Bicolor). Dieses Phänomen ist zwar sehr beliebt aber bei der Zucht ebenfalls nicht erlaubt. Seine Hängeohren sind mäßig groß, hoch angesetzt und liegen dicht am Kopf an. Die Rute ist sichelförmig. Sie ist lang, nach und nach schmaler werdend und reicht bis zu den Sprunggelenken.

Wesen
Dalmatiner zeigen im allgemeinen ein freundliches Wesen. Sie gelten als mitunter etwas lebhafte Familienhunde. Sie sind meist sehr verschmust und sollten mit Liebe und Lob erzogen werden. Der bewegungsfreudige Hund kann Verhaltensprobleme zeigen (zum Beispiel übertriebenen Schutztrieb, aggressives Verhalten), wenn er dauerhaft unterfordert ist. Ein Garten ersetzt die langen Spaziergänge nicht. Der Kontakt mit anderen Hunden ist ebenfalls wichtig, sonst kann der Hund ängstlich oder aggressiv auf andere Hunde reagieren (dieses Verhalten tritt nicht nur bei Dalmatinern auf, sondern auch bei anderen Hunderassen).

Bewegung
Der Dalmatiner wurde auf Ausdauer gezüchtet und es ist daher nicht verwunderlich, dass er einiges an Auslauf nötig hat. Man ließ ihn früher neben Kutschen herlaufen, damit diese nicht von Räubern oder fremden Hunden angegriffen werden. Er kann sich zwar anpassen, aber man tut dem Hund nichts Gutes, wenn man ihn zum Sofahund erzieht. Ob neben dem Fahrrad laufen, schwimmen, apportieren, spielen oder einfach nur in Feld und Wald drauf loslaufen, diesem Hund macht eigentlich alles Spaß. Der Dalmatiner braucht also mindestens zwei Stunden Auslauf am Tag, noch besser sind aber drei bis vier Stunden. Auch für kleine Kunststückchen oder Hundesportarten ist er zu begeistern.

Gesundheit
Zu beachten ist, dass die vorherrschende Farbe Weiß in manchen Fällen mit Taubheit einhergeht. Besonders groß ist die Gefahr bei blauäugigen Dalmatinern. Dieser Genfehler ist übrigens nicht nur bei Hunden vorhanden (bei Hunden in über 40 Rassen fällt die Taubheit auf, unter anderem bei den Rassen, die genetisch weiß sind), sondern bei allen genetisch weißen Tieren. Zur Rasseprüfung gehört dementsprechend auch die Untersuchung auf Taubheit (AEP). Mit tauben oder einseitig hörenden Hunden darf selbstverständlich nicht gezüchtet werden. Auf Allergien, Harnsäureprobleme und Epilepsie ist zu achten. Die meisten tauben Hunde werden vom Tierarzt eingeschläfert, weil die Chance auf ein zuhause gering ist.

(Text-u.Bildquelle Wikipedia.de)

Dermoid Tierkrankheiten
Dermoid

Begriffserklärung + Ursache
Das Dermoid ist eine embyonale Missbildung, bei der Hautgewebe versprengt wird und auf dem Auge (entweder auf der Bindehaut oder/und der Hornhaut) festwächst.

Symptome
Je nach Ausprägung ist entweder nur eine Pigmentierung - ähnlich einem Leberfleck - zu sehen oder aber ein richtiges kleines Fell.

Verbreitung
Bei verschiedenen Rassen (zum Beispiel Dackel, Deutscher Schäferhund) ist das Dermoid erblich.

Behandlung
Einzig mögliche Therapie ist die operative Entfernung.

Deutsch Kurzhaar Hunderassen
DEUTSCH-KURZHAAR



Ursprungsland:
Die Fachliteratur überliefert, dass die Vorfahren des Deutsch-Kurzhaar nicht ausschließlich unter den altdeutschen Leithunden, Schweißhunden, Bracken, Hatzhunden und weiteren einheimischen Rassen zu suchen sind. Die Geschichte des Deutsch-Kurzhaar beginnt mit den Hunden, die vor allem in den Mittelmeerländern eingesetzt wurden. Über Frankreich, Spanien und Flandern kamen die Vorstehhunde an die deutschen Fürstenhöfe.

Entstehungszeit:
Hektor I (Stammbuch Kurzhaar, Band 1, gewölft 1872) darf wohl als Stammvater unserer Deutsch-Kurzhaar-Hunde bezeichnet werden.

Ursprüngliche Verwendung:
Netzjagd auf Federwild, Beizjagd

Heutige Verwendung:
Vielseitiger Jagdgebrauchshund, Vorstehhund, selten Begleithund, seit ca. 50 Jahren im Norden Europas auch als Schlittenhund eingesetzt.

Durchschnittliche Lebenserwartung:
12 - 14 Jahre

Gewicht:
25 - 35 kg

Widerristhöhe:
Rüden 60-70 cm und Hündinnen 56-65 cm

Wesen:
Der Deutsch - Kurzhaar ist wesensfest, charakterfest und elegant. Er lässt sich leicht abrichten, ist ein anhänglicher Begleit- und ein erstaunlich guter Wachhund. Bei richtigem Umgang und genügend Auslastung und entsprechender Bewegung auch ein guter und freundlicher Familienhund (auch zu Kindern). Da seine besonderen Stärken seine weitreichende Nase, ausdrucksvolles, festes Vorstehen, Spurwillen, Verlorenbringen, die Arbeit auf der Schweißfährte, Härte, Ausdauer und Wasserpassion sind sollte er allerdings nach Möglichkeit in weidmännische Hände, bzw. mind. jagdlich geführt und ausgebildet werden.

Erscheinungbild:
Das heutige Erscheinungsbild des Deutsch - Kurzhaar ist edel, vielseitig, zuverlässig, pflegeleicht. Noch vor ca. 100 Jahren war das Erscheinungsbild des Deutsch-Kurzhaar eher plump und schwerfällig. Sie hatten oft Wamme oder Senkrücken, Triefaugen und weiche Pfoten. Infolgedessen waren sie langsamer und ruhiger bei ihrer Arbeit, aber sie waren bereits leistungsstark und meist gute Verlorenbringer.

Farbe:
Braun ohne Abzeichen
Braun mit geringen weißen oder gesprenkelten Abzeichen an Brust und Läufen
Dunkler Braunschimmel mit braunem Kopf, braunen Platten oder Tupfen (Die Grundfarbe eines derartig gezeichneten Hundes ist nicht Braun mit Weiß oder Weiß mit Braun, sondern das Haar zeigt ein so inniges Gemisch von Braun und Weiß, dass hieraus jenes für den praktischen Jagdgebrauch so wertvolle unauffällige Äußere entsteht. An der Innenseite der Hinterläufe sowie an der Rutenspitze ist die Färbung häufig heller)
Heller Braunschimmel mit braunem Kopf, braunen Platten, Tupfen oder ohne Platten (Bei dieser Färbung sind braune Haare in geringem Maße vorhanden, es herrschen die weißen Haare vor)
Weiß mit brauner Kopfzeichnung und braunen Platten oder Tupfen
Schwarze Farbe in denselben Nuancen wie die braune bzw. Braunschimmelfarbe. Brand ist zugelassen. Blesse, Schnippe und gesprenkelte Lefzen sind zulässig.

Deutsche Dogge Hunderassen
Die Deutsche Dogge


Ursprung:
Deutschland

Verwendung:
Begleit-, Wach- und Schutzhund

F. C. I. - Klassifikation:
Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion 2.1: Molossoide, doggenartige Hunde ohne Arbeitsprüfung

Allgemeines Erscheinungsbild
Die Deutsche Dogge vereinigt in ihrer edlen Gesamterscheinung bei einem großen, kräftigen und wohlgefügten Körperbau Stolz, Kraft und Eleganz. Durch Substanz, gepaart mit Adel, Harmonie der Erscheinung, einer wohlproportionierten Linienführung sowie ihrem besonders ausdrucksvollen Kopf wirkt sie auf den Betrachter wie eine edle Statue. Sie ist der Apoll unter den Hunderassen.



Geschichtlicher Überblick
Als Vorläufer der heutigen Deutschen Dogge sind der alte Bullenbeißer sowie die Hatz- und Saurüden anzusehen, die ein Mittelding zwischen dem starken Mastiff englischer Prägung und einem schnellen, wendigen Windhund waren. Unter Dogge verstand man zunächst einen großen, starken Hund, der keiner bestimmten Rasse angehören mußte. Später bezeichneten Namen wie Dogge, Englische Dogge, Ulmer Dogge, Dänische Dogge, Hatzrüde, Saupacker und große Dogge verschiedene Typen dieser Hunde nach Farbe und Größe. Im Jahre 1878 wurde in Berlin von einem siebenköpfigen Komitee, bestehend aus engagierten Züchtern und Richtern, unter dem Vorsitz von Dr. Bodinus der Beschluß gefaßt, alle obengenannten Varianten unter dem Namen "Deutsche Dogge" zu erfassen. Damit wurde der züchterische Grundstein für eine eigenständige deutsche Hunderasse gelegt. Im Jahre 1880 wurde anläßlich einer Ausstellung in Berlin erstmals ein Doggen-Standard festgelegt, seit dem Jahre 1888 vom "Deutscher Doggen Club 1888 e. V." betreut und im Laufe der Jahre wiederholt geändert. Seine heutige Formatierung entspricht den Vorgaben der F. C. I..

Wichtige Maßverhältnisse
Das Gebäude erscheint nahezu quadratisch; dies gilt besonders für Rüden. Die Widerristhöhe beträgt bei Rüden mindestens 80 cm und bei Hündinnen mindestens 72cm.

Wesen
Freundlich, liebevoll und anhänglich gegenüber ihren Besitzern, besonders gegenüber den Kindern; zurückhaltend gegenüber Fremden. Gefordert wird ein selbstsicherer, unerschrockener, leichtführiger, gelehriger Begleit- und Familienhund mit einer hohen Reizschwelle, ohne Aggressivverhalten.

Gangwerk
Harmonisch, geschmeidig, raumgreifend, leicht federend.

Haarkleid/Farben
Sehr kurz und dicht, glatt anliegend, glänzend.
Farben:
Die Deutsche Dogge wird in drei selbständigen Farbvarianten gezüchtet:
Gelb und Gestromt,
Gefleckt und Schwarz,
Blau.

Es gibt bei der Deutschen Dogge auch noch weitere mitunter sehr hübsche Farbvarianten (wie z.B. Grautiger oder Porzellantiger) , mit diesen Tieren wird dann allerdings innerhalb des Zuchtverbandes keine weitere Zucht betrieben.



Gelb: Hellgoldgelb bis zum satten Goldgelb, schwarze Maske erwünscht. Nicht erwünscht sind kleine weiße Abzeichen an Brust und Zehen.

Gestromt: Grundfarbe Hellgoldgelb bis zum satten Goldgelb, mit schwarzen, möglichst gleichmäßigen und klar gezeichneten, in Richtung der Rippen verlaufenden Streifen; schwarze Maske erwünscht. Nicht erwünscht sind kleine weiße Abzeichen an Brust und Zehen.

Schwarz-Weiß gefleckt (Sog. Tigerdoggen): Grundfarbe rein weiß, möglichst ohne jede Stichelung, mit über den ganzen Körper gut verteilten, ungleichförmigen, zerrissenen, lackschwarzen Flecken. Nicht erwünscht sind graue oder bräunliche Fleckenanteile.

Schwarz: Lackschwarz, weiße Abzeichen sind zugelassen; hierzu zählen auch die Manteltiger, bei denen das Schwarz mantelartig den Körper bedeckt und Fang, Hals, Brust, Bauch, Läufe und Rutenspitze weiß sein können.

Blau: Rein stahlblau, weiße Abzeichen an Brust und Pfoten sind zugelassen.



Krankheiten
Besonders auf Grund ihrer Größe neigen Doggen zu bestimmten rassespezifischen Erkrankungen. Dazu gehören vor allem die dilatative Cardiomyopathie (kurz DCM, Herzmuskelerkrankung), Hüftgelenksdysplasie sowie die Magendrehung. Im Jugendalter sollte man zusätzlich auf die Gefahr degenerativer Knochenerkrankungen hinweisen, die nur durch hochqualitative Fütterung vermindert werden kann. Besonders gilt es dabei auf ein passendes Kalzium-Phosphor-Verhältnis zu achten, das mindestens 1,2 : 1, besser jedoch 1,6 : 1 betragen sollte.

Durch Züchtungsfehler können ebenfalls bestimmte Krankheiten bei den Hunden ausgelöst werden. So führt beispielsweise eine übermäßige Belefzung, die durch gezielte Züchtung entsteht, häufig zu einer Bindehautentzündung. Weiterhin neigen viele Doggen dazu, sich den empfindlichen Schwanz an Gegenständen oder gar an sich selbst aufzuschlagen. Der Grund für diesen anatomischen Fehler ist in der jahrelangen Nichtbeachtung des Schwanzes bei der Züchtung zu suchen, die aus der früheren Kupierung des Schwanzes im Welpenalter folgte. Die daraus resultierenden Verletzungen erzwingen manchmal sogar eine Amputation des Schwanzes.

Auch sonst erweisen sich Doggen als relativ krankheitsanfällig, was ihnen nur eine durchschnittliche Lebenserwartung von 8 bis 9 Jahren beschert. Verschiedene krebsartige Erkrankungen, Herzerschlaffung und ähnliches sind sympthomatisch für die alternde Dogge.

Haltung und Pflege
Auf Grund ihrer enormen Größe sollte die Deutsche Dogge reichlich Auslauf bekommen. Regelmäßige Spaziergänge sind erforderlich. Von Vorteil ist sicherlich auch eine größere Wohnung oder ein Haus mit Garten. Die Deutsche Dogge ist ein sehr menschenbezogener Hund und liebt es, in der Nähe seiner Lieben zu sein. Das Fell der Deutschen Dogge ist recht pflegeleicht. Tägliches kämmen ist nicht erforderlich, jedoch sehr hilfreich bei Fellwechsel. Die Ohren der Deutschen Dogge sollten regelmäßig gesäubert werden. Der Krallenwuchs sollte ebenfalls regelmäßig kontrolliert werden und bei Bedarf sind die Krallen zu kürzen, ein dafür geeignetes Gerät bekommt man in jeder Tierhandlung. Die Augen neigen zu leichtem Tränenfluß und sind ebenfalls regelmäßig zu reinigen.

(Textquelle teils F.C.I. Rassestandard der Deutschen Dogge)

Deutscher Pinscher Hunderassen
Der Deutsche Pinscher


FCI - Standard Nr.184
Patronat: Deutschland
Klassifikation FCI

* Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molossoide - Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
* Sektion 1: Pinscher und Schnauzer

Rassenamen laut FCI: Pinscher" class="crosslink">Deutscher Pinscher

* Einfarbig : hirschrot, rot-braun bis dunkel, rotbraun
* Schwarzrot

Der Deutsche Pinscher ist eine von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse.

Herkunft und Geschichtliches
Seit Beginn der Rassehundezucht in Deutschland vor rund 100 Jahren haben sich die Pinscher kaum verändert. Schon H.G. Reichenbach berichtet 1836 von dem 'glatten Pinscher' der als 'nette Hunderasse' in Deutschland den Mops verdrängt. Bei Beckmann (1894) werden die glatt- und die rauhaarigen Pinscher (=Schnauzer beschrieben und bereits hier sind die glatthaarigen Pinscher wesentlich seltener als die rauhaarigen Geschwister (beide Varianten konnten in einem Wurf fallen). Hätte sich in den 1950er Jahren nicht Herr Werner Jung um die Erhaltung der Rasse bemüht und ihr zu einer neuen Blüte verholfen, wären diese ehemaligen Stallhunde heute nicht mehr vorhanden. 1958 wurde nach achtjähriger Pause erstmalig wieder ein Wurf gemeldet. Noch heute werden die mittlerweile getrennten Rassen gemeinsam im Pinscher-Schnauzer- Klub 1895 e.V. geführt. Die kleinere Version des deutschen Pinschers ist der Zwergpinscher (oder auch Rehpinscher).

Über die genaue Herkunft des Deutschen Pinschers weiß man wenig. Bereits seit dem vorletzten Jahrhundert wird darüber gestritten, ob Pinscher und Schnauzer von englischen Terriern abstammen oder umgekehrt. Pinscher wurden gerne zur Vertilgung von Raubzeug (Ratten und Mäuse) gehalten und waren als Stall- und Kutschenhunde um die Jahrhundertwende auf bald jedem Hof anzutreffen. Daher stammen auch Lokalbezeichnungen wie 'Stallpinscher' und 'Rattler', die zunächst wenig anziehend klingen, doch eigentlich eine Auszeichnung darstellen, sind diese kleinen, robusten, wendigen und mutigen Hunde doch in der Lage mit dem cleveren und wehrhaften Überlebenskünstler Ratte fertig zu werden. Die Pinscher sollten sich als 'Rattler' weitgehend selbst ernähren. Streunen durften die Stallhunde nicht, somit wurde auch auf die Eigenschaft der Reviertreue selektiert. Größere, rauhaarige Pinscher spielten bei den Fuhrleuten eine wichtige Rolle. Solange der Pinscher auf dem Fuhrwerk saß, konnten die Kutscher ruhig abwesend sein. Es wagte niemand Pferd und Wagen anzurühren (KRÄMER, 1993).

Beschreibung
Pinscher sind 45 bis 50 cm groß und 14 bis 20 kg schwer. Sie haben kurzes und dichtes Haar, das glatt anliegt und glänzt, in den Farben Lackschwarz mit roten Abzeichen oder rein Rot (etwa 20 % der Hunde). Die Klappohren sind hoch angesetzt, V-förmig, die Ohrinnenkanten an den Wangen anliegend, nach vorn gedreht.

Gesundheit
Der Deutsche Pinscher ist eine Rasse, die mit nur wenigen zuchtbedingten "Problemchen" behaftet ist. Die allgemein bekannte Hüftdysplasie (HD) kommt sowohl bei Pinschern als auch bei Schnauzern im Allgemeinen gar nicht, sehr selten oder nur verdachtsmäßig vor (HD A oder HD B). In der Zucht achtet man neben der Untersuchung auf HD (Pflicht) auch auf weitere vorsorgliche Untersuchungen (Freiwillig) wie z. B. auf erbl. Augenerkrankungen, Dilute (Farbverblassung) und auch vWD (von Willebrand Disease).

Nach dem deutschen Tierschutzgesetz dürfen sowohl die Ohren (seit 1987) und die Rute (seit 1998) nicht kupiert (beschnitten) werden. Leider kämpfen einige Deutsche Pinscher mit dem so genannten Ohrrandproblem. Bei Pinschern sind die Ohren nur dünn mit Fell bedeckt und die Ohrränder sind sehr dünn. Dadurch kann sich der Hund schnell am Ohrrand verletzen.

Alles in allem ist der Deutsche Pinscher eine sehr gesunde Rasse, die nicht "verzüchtet" wurde.

Eigenschaften
Heute ist der Pinscher ein anpassungsfähiger Familienhund der sowohl für aktive Stadtmenschen als auch für das Leben auf dem Bauernhof geeignet erscheint (KRÄMER, 1992). Fremde können auch heute nicht unbemerkt sein Anwesen betreten, der Pinscher schlägt an - ohne jedoch ein Kläffer zu sein. Die Jagdlust ist individuell mehr oder weniger stark ausgeprägt, ebenso die Neigung zum eigenständigen Erkunden der Gemarkung. Er ist ein sparsamer Beller, sehr aufmerksam, in der Wohnung ruhig, draußen dafür sehr temperamentvoll. Gutartiger Charakter, Spiellust, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit sprechen für seine Vielseitigkeit und machen den agilen Hund zu einem idealen Reitbegleithund, der auch im Hundesport, wie Agility, die Blicke auf sich lenkt.

Sie lernen schnell und sollen, wie andere Hunde auch, von klein auf konsequent – dabei liebevoll - erzogen werden. Für Aktivitäten sind sie stets zu haben. Pinscher sind anpassungsfähige, vielseitige und 'praktische' Hunde, die zu Unrecht vergessen werden und viele Bauernhöfe und Familien begeistern können. Allerdings ist der deutsche Pinscher kein ausgesprochener Anfängerhund. Seine große Intelligenz gepaart mit einer gesunden Portion Dickköpfigkeit, ergeben einen durchaus dominanten Charakter der es versteht, sich gegen seine Besitzer zu behaupten bzw. durchzusetzen.

(Bild-und-Textquelle: Wikipedia.de)

Deutscher Schäferhund Hunderassen
Der Deutsche Schäferhund

Ursprungsland: Deutschland

Entstehungszeit: 19 Jh.

Ursprüngliche Verwendung: Schäferhund

Heutige Verwendung: Begleit-, Schutz-, Dienst- und Blindenhund

Durchschnittliche Lebenserwartung: 12 - 13 Jahre

Gewicht: 34 - 43 kg

Widerristhöhe: 55 - 66 cm

Wesen: Die Schäferhunde aus guter Zucht sind anhänglich und intelligent. Massenproduktion hat allerdings unbeherrschte, nervöse Tiere hervorgebracht, daher sollte man Welpen nur bei guten Züchtern erwerben.

Bedingungen: sollte fachgerecht ausgebildet werden, benötigt regelmässig Auslauf, Training und Fellpflege.

Distichiasis Tierkrankheiten
Distichiasis

Begriffserklärung
Die Distichiasis ist die Anwesenheit von Härchen (Distichien) im Bereich des Lidrandes, der normalerweise haarlos ist.

Ursache
Die Haare kommen aus den Öffnungen der Meibom`schen Drüsen. Diese Drüsen sind modifizierte Haarbalgdrüsen, welche die Fähigkeit, Haare zu bilden, verloren haben.

Symptome
Die klinischen Erscheinungen, die durch die Distichiasis verursacht werden, sind abhängig von der Position, der Menge und der Härte der Distichien.
Unter Umständen kann es nur eine leichte Reizung sein, aber auch schmerzhafte Hornhautentzündungen (Keratitis) oder -verletzungen.

Verbreitung
Bei folgenden Rassen tritt die Distichiasis unter anderen gehäuft auf: Amerikanische und Englische Cocker Spaniel, Bulldog, Pekingese, Yorkshire Terrier, Flat-Coated Retriever, Sheltie, Pudel, Grosser Schweizer Sennenhund, Eurasier.

Behandlung
Verschiedene Operationstechniken werden zur Entfernung der Distichien angewandt. Welche am besten geeignet ist, muss individuell entschieden werden.

Dobermann Hunderassen
Der Dobermann



Erscheinungbild:
Der Dobermann ist mittelgroß, kräftig und muskulös gebaut. Durch die elegante Linienführung seines Körpers, die stolze Haltung, das temperamentvolle Wesen und den Ausdruck von Entschlossenheit, entspricht er dem Idealbild eines Hundes.

Farbe:
Schwarz oder braun mit rostrotem, scharf abgegrenztem und sauberem Brand. Der Brand befindet sich am Fang, als Fleck auf den Backen und oberhalb der Augenbrauenbögen, an der Kehle, zwei Flecken auf der Brust, an den Mittelfüßen und Pfoten, an den Innenseiten der Hinterschenkel, am After und Sitzbeinhöcker.

Ursprungsland:
Deutschland / Apolda in Thüringen
Die planmäßige Zucht ergriff der Steuereintreiber und Abdeckereiverwalter und nebenbei städtische Hundefänger Friedrich Louis Dobermann (1834-1894)

Entstehungszeit:
Anfang 1870

Ursprüngliche Verwendung:
Arbeit bei der Polizei, Raubzeugjagd.

Heutige Verwendung:
Begleit-, Schutz-, Gebrauchs- und Diensthund

Durchschnittliche Lebenserwartung:
Ehemals (bis 1950) 12 - 14 Jahre, aufgrund von Erbdefekten inzwischen leider nur noch 7 - 9 Jahre

Gewicht:
Rüden ca. 40-45 kg und Hündinnen ca. 32-35 kg.

Widerristhöhe:
Rüden 68-72 cm und Hündinnen 63-68 cm.



Wesen:
Der Charakter des Dobermann ist überschäumend aktiv, hellwach, intelligent, zuverlässig, freundlich, kinderlieb, anhänglich und ausgeglichen zu seiner Familie, selbstsicher, gutartig, besonders lern -und arbeitsfreudig, sehr aufnahmefähig, ausdauernd und hat mittleres Temperament und Schärfe. Er besitzt eine mittlere Reizschwelle. Nervosität und Aggressivität sind fehlerhaft und von der Zucht ausgeschlossen. Bei einer guten Führigkeit und Arbeitsfreude des Dobermanns ist auf Leistungsfähigkeit, Mut und Härte zu achten. Bei angepaßter Aufmerksamkeit gegenüber der Umwelt ist auf Selbstsicherheit und Unerschrockenheit besonders Wert zu legen.

Rechtliche Bestimmungen:
siehe bitte auch folgender Link: Kupierverbot bei Hunden

Dogdancing 

Was ist Dogdancing?

Dogdancing ist eine relativ neue Art des Hundesports und orientiert sich an den Lektionen der klassischen Pferdedressur in Form einer Kür zur Musik.

Ausdruck findet das Dogdancing in Form einer Choreografie, bei der eine höchstmögliche Harmonie mit dem Hund und der Musik angestrebt wird.
Dog-Dancing im klassischen Sinne stammt aus Nordamerika und hat sich aus dem Obedience entwickelt.

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Der folgende Videolink zeigt auf anschauliche Weise, was man darunter versteht.

Im Video fällt besonders auf, dass der Hund und "die mit dem Hund tanzt" Lachen eine sehr enge Bindung zueinander haben.
Beim videoschauen sieht man: der Tanz macht dem Duo Freude, und den beiden beim Tanzen zuzuschauen macht uns Freude. Lasst euch diesen Genuss nicht entgehen.

hier der link zum video: Dogdancing-Video

Dohle Fauna (Tiere)
Die Dohle / Dohlen (Mz.)



Die Dohle (Corvus monedula) ist einer der kleinsten Vertreter (33–39 cm/Spannweite ca. 67 cm) aus der Gattung der Raben und Krähen (Corvus). Der Großteil des Gefieders ist dunkelgrau bis schwarz. Nacken und Wangen sind hell- bis silbergrau. Die Iris ist weiß- bis silbergrau. Die Dohle ist ein geselliger Vogel und zieht in Paaren oder größeren Gruppen umher, wobei die Paare innerhalb des Schwarms zusammenbleiben.

Verbreitung
Das Vorkommen der Dohle erstreckt sich vom Nordwesten Afrikas über beinahe ganz Europa, den Iran, den Nordwesten Indiens bis nach Sibirien. Sie bewohnt bewaldete Steppen, Wald- und Grasland, Kulturlandschaften, Ruinen, Schluchten, Küstenklippen, Dörfer und Städte.

Ernährung
Die Dohle sucht die Nahrung meistens am Boden, aber auch in Bäumen. Sie ernährt sich von Insekten und anderen wirbellosen Tieren, Samen, Fallobst, Getreide, in der Stadt von Krümeln und Resten menschlicher Nahrung und an der Küste von gestrandeten Fischen.

Stimme
Die klangvollen, oft scharf und metallisch klingenden Gesänge der Dohle bestehen hauptsächlich aus Lauten wie "kja" und "schack". Ein Teil des Gesangsrepertoires der Vögel ist dabei angeboren, ein weiterer wird erst im Verlauf des Lebens von dem Tier erlernt und orientiert sich großteils an den Umwelteinflüssen. Die angeborenen Gesänge sind dabei die wichtigeren, da sie zur Reviermarkierung und zur Partnerwahl Verwendung finden. Die variablen Teile werden zusätzlich ins Repertoire aufgenommen, um zum einen die Vogelstimme zu trainieren, und zum anderen, um andere Tiere und vor allem Artgenossen zu täuschen. Da Dohlen auch immer öfter in Städten anzutreffen sind, kommt es mittlerweile sogar vor, dass einzelne Tiere Klingeltöne für Handys zu ihren Gesängen hinzugefügt haben, da die klassischen, "piepsigen" Töne dem natürlichen Tonspektrum der Tiere sehr nahe kommen..

Fortpflanzung
Die Vögel nisten normalerweise in Kolonien in Hohlräumen von Bäumen, Klippen, alten Gebäuden, in Kaminen und manchmal sogar in dichten Koniferen. Das Gelege besteht meist aus 4–5 Eiern, die 17–18 Tage lang ausgebrütet werden. Die Jungen sind nach 30–35 Tagen flügge. Die Brutzeit liegt zwischen April und Mai. Die Jungvögel suchen sich schon im ersten Herbst einen Partner fürs Leben, brüten aber erst im dritten Lebensjahr.

Konrad Lorenz beschrieb das Sozialverhalten der Dohle detailliert in seinem Buch „Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen“.

(Bild-und Textquelle: wikipedia.de)

Ektopische Zilie Tierkrankheiten
Ektopische Zilie

Begriffserklärung
Die Ektopische Zilie ist eine Sonderform der Distichiasis.

Symptome
Das Haar dringt nicht, wie bei den Distichien, durch den Ausführungskanal der Meibom`schen Drüsen an die Oberfläche, sondern bohrt sich durch die Bindehaut. Ektopische Zilien verursachen einen starken Schmerz und häufig Verletzungen der Hornhaut.

Ektropium Tierkrankheiten
Ektropium

Begriffserklärung
Ein Ektropium ( oder auch Hängelid genannt) ist eine Lidfehlstellung und betrifft fast ausschließlich das Unterlid.
Dabei liegt das Lid nicht straff am Augapfel an sondern ist auswärts gewendet und hängt nach vorn und unten weg.

Ursachen
Die häufigste Ursache ist ein Missverhältnis der Zugkraft verschiedener Augenlid-Muskeln, welche meist durch altersbedingte eine Erschlaffung an bestimmten Lidmuskeln hervorgerufen wird, aber auch eine zu grosse Lidspalte oder Narbenzug nach aussen können die Ursache hierfür sein.

Symptome
Zu bemerken ist dabei häufig ein ständiger Tränenfluß und ein gerötetes Auge als Zeichen einer chronischen Bindehautentzündung. Dadurch besteht die Gefahr von Austrocknungsschäden der Schleimhaut.

Verbreitung
Bei Hunderassen wie zum Beispiel Dogge, Basset und Spaniel tritt es durch das weniger straffe Bindegewebe gehäuft auf.

Behandlung
Therapeutisch kommt zur Behandlung nur eine operative Korrektur in Frage, dabei wird das Lid in örtlicher Betäubung wieder angelegt.

Entropium Tierkrankheiten
Entropium

Begriffserklärung + Ursachen
Zum Entropium (oder auch Rolllid genannt) kommt es aus ähnlichen Gründen wie beim Ektropium, allerdings ist dabei die Lidkante einwärts gewendet, so dass die behaarte Haut auf der Bindehaut und der Hornhaut zu liegen kommt.
Hierbei sind auch die Beschwerden deutlich stärker, da die Wimpern innen eingeklemmt sind und sozusagen auf dem Auge scheuern.
Dadurch ergeben sich je nach Ausprägung geringe bis starke Schmerzen, Hornhautentzündungen und -verletzungen, aber man kann sagen, es kommt schneller zu Schäden der Augoberfläche.

Arten der Erkrankung
Man kann verschiedene Typen von Rolllidern unterscheiden.

- Das angeborene Entropium kann in Zusammenhang mit einer zu kleinen (zum Beispiel Chow Chow, Bullterrier) oder zu grossen Lidspalte (zum Beispiel Bernhardiner, Clumber Spaniel), sehr tiefliegenden Augen auf Grund einer - im Vergleich zum Augapfel - zu grossen Orbita (Augenhöhle) (zum Beispiel Dobermann), starker Faltenbildung (zum Beispiel Shar Pei) oder einer spastischen Komponente (zum Beispiel Rottweiler) auftreten.

- Das erworbene Entropium entsteht zum Beispiel durch Narbenzug, lang anhaltenden Lidkrampf oder Verlust der Lidspannung durch Erschlaffung des Muskeltonus.

Behandlung
In den meisten Fällen ist eine operative Korrektur nötig, welche ambulant durchgeführt wird. Bei dieser OP wird eine Betäubungsspritze unter die Haut verabreicht und anschließend werden Schnitte unterhalb des Lides, an der Lidkante oder im Lidwinkel gesetzt um das Lid zu stabilisieren und neu mit Nähten zu befestigen. Ein bis zwei Wochen später werden die Fäden entfernt und meist sind nach einiger Zeit die Narben schon gar nicht mehr zu erkennen.

Floh Fauna (Tiere)
Der Floh




Flöhe bilden die Ordnung Siphonaptera in der Klasse der Insekten und gehören dort zu den Holometabolen Insekten. Von den etwa 2400 Arten der Flöhe sind etwa 70 in Mitteleuropa nachgewiesen. Die Tiere erreichen eine Größe von 1,5 bis 4,5 mm, die größte Art ist der Maulwurfsfloh (Hystrichopsylla talpae), der auf dem Europäischen Maulwurf (Talpa europaea) parasitiert.

Merkmale
Flöhe besitzen keine Flügel, haben dafür aber zur schnellen Fortbewegung kräftige Hinterbeine, die ihnen große Sprünge von bis fast 1 Meter erlauben. Die Schnellbewegung der Sprungbeine gilt als eine der schnellsten Bewegungen im gesamten Tierreich. Um dies zu erreichen, wurden die ehemaligen Flugmuskeln zu ergänzenden Sprungmuskeln umgebildet. Charakteristisch für Flöhe ist ihr seitlich abgeplatteter Körper, der es ihnen erleichtert, sich im Fell zwischen den Haaren fortzubewegen. Facettenaugen besitzen Flöhe nicht, stattdessen besitzen sie ein Paar einlinsige Punktaugen. Die Mundwerkzeuge sind zu einem kombinierten Stech- und Saugrüssel umfunktioniert. Beim Saugen führt der Floh einen regelrechten Kopfstand aus.

Flöhe besitzen einen sehr harten Chitinpanzer, der es sehr schwer macht, sie zu zerdrücken. Ein Zerreiben ist hingegen eher möglich. Am Körper und an den Beinen haben sie nach hinten gerichtete Borsten und Zahnkämme (Ctenidien), die es, zusammen mit den Krallen an den Beinen, schwer machen, Flöhe aus den Haaren zu kämmen.


Lebensweise
Flöhe sind Parasiten, die von warmblütigen Tieren leben, wobei 94 Prozent aller Arten auf Säugetieren parasitieren und etwa 6 Prozent auf Vögeln. Flöhe haben zwar Vorlieben für bestimmte Wirtstiere, sind aber nicht ausschließlich auf diese angewiesen. Vielmehr scheinen Flöhe eine größere Bindung zu ihren Nestern (Tiernester, aber auch Polster, s.u.) zu haben, als zu ihren Wirten.

Somit wird der Mensch auch von anderen Floharten als dem Menschenfloh (Pulex irritans) befallen. Haustierbesitzer sollten auch um ihrer eigenen Gesundheit willen darauf achten, dass ihre Tiere frei von Flöhen sind.

Flöhe werden durch das Kohlendioxid der Atemluft, Wärme und Bewegung von Tieren angelockt. Nach einer üppigen Mahlzeit kommen Flöhe bis zu zwei Monate ohne Nahrung aus.

In Wohnungen fühlen sich Flöhe in Teppichen und Polstermöbeln wohl, wo sie auch die meiste Zeit verbringen. Nur zum Blutsaugen suchen sie den Menschen auf.

Ein Floh kann maximal 1½ Jahre alt werden. Die Lebensdauer des ausgewachsenen Rattenflohs beträgt 5 bis 6 Wochen. Die Larvenentwicklung dauert je nach Temperatur 8 Tage (warme Zimmertemperatur) bis zu einem Jahr. Es gibt drei Larvenstadien und ein ruhendes Puppenstadium.

Nach ihrem Verhalten werden die Flöhe in zwei Gruppen eingeteilt: Nestflöhe und Pelzflöhe. Die Nestflöhe bleiben stationär in der Nähe des Schlafplatzes ihres Wirtes in dunkler und trockener Umgebung. Sie kommen des Nachts aus ihrem Versteck, befallen den Wirt und verschwinden wieder im Versteck, wo sie ihre Eier legen. Sie sind extrem lichtscheu und lieben keine Ortsveränderung. Deshalb sind sie nur ganz ausnahmsweise in der Kleidung während deren Gebrauch zu finden. Kennzeichnend ist, dass der Wirt wahllos über den ganzen Körper von Bissen befallen ist. Bekanntester Vertreter ist der Menschenfloh, der sich tagsüber in den dunklen Stellen des Bettes aufhält. Die Pelzflöhe hingegen bleiben auf ihrem Wirt sitzen und wandern mit ihm mit. Sie vertragen daher Licht ohne weiteres sehr gut, springen auch Menschen an und setzen sich in deren Kleidung fest. Aber Menschenblut nehmen sie nur ausnahmsweise, wenn keine Ratten mehr zur Verfügung stehen.

Die Larven der Flöhe ernähren sich meist von zerfallenden organischen Stoffen in der Nähe ihrer späteren Wirte. Zur Nahrung kann deshalb auch der Kot der erwachsenen Flöhe zählen.

Flohlarve


Fortpflanzung
Die Fortpflanzung setzt einen bestimmten Temperaturbereich voraus. Fällt die Temperatur auf 5°C und darunter, wird die Fortpflanzung eingestellt, bereits unter 10° C nimmt sie signifikant ab. Das bedeutet aber nicht, dass sich Flöhe in den gemäßigten und nördlichen Breiten im Winter nicht vermehren. Sie pflanzen sich dort in Wohnungen und Ställen das ganze Jahr über fort.
Die Männchen besitzen spezielle Klammerorgane, die sie bei der Kopulation einsetzen. Das Weibchen legt die relativ großen Eier in Eipaketen zu etwa 10 Stück ab und muss zwischendurch immer mal wieder neue Nahrung zu sich nehmen. Während ihres Lebens kann sie etwa 400 Eier legen. Die Larven besitzen weder Beine noch Augen und sind mit Borsten bedeckt. Die Entwicklung verläuft im Nest des Wirtes und dauert etwa zwei bis vier Wochen. Dabei ernähren sich die Larven von den Ausscheidungen der adulten Tiere. Da es sich hierbei um eingetrocknetes Blut handelt, lässt sich anhand dieses Flohkotes ein Befall effektiv nachweisen. Hierzu werden die mittels eines Flohkammes ausgekämmten Bestandteile auf eine weiße saugfähige Unterlage (Zellstoff, Kissenbezug oder Ähnliches) gegeben und leicht befeuchtet. Durch seinen Blutgehalt wischt die Ausscheidung des Parasiten rötlich aus.


Schadwirkung beim Menschen
Ein Flohstich hinterlässt meist eine kleine, juckende Wunde. Charakteristisch ist, dass die Stiche fast immer in Reihen liegen, weil die Flöhe leicht irritiert werden bzw. Probestiche vornehmen.

Der Menschenfloh (Pulex irritans)
kann in seltenen Fällen durch seinen Stich/Biss die Pest auf mechanischem Wege übertragen. Speziell der Rattenfloh (Xenopsylla cheopis), der Pestfloh, ist durch seinen Stich/Biss schon lange als biologischer Überträger der Pest bekannt. Siehe auch Infektionsweg. Hunde- und Katzenflöhe bleiben in der Regel auf deren üblichen Wirten, doch beim engeren Zusammenleben gehen diese auch gerne auf den Menschen über . Springt ein Vertreter dieser Arten auf den Menschen über, so verursacht er dort einen sehr intensiven und großflächigen Juckreiz, der im Regelfall dazu führt, dass die Menschen nachts unbemerkt daran kratzen. Das Ergebnis sind offene Stellen in der Haut, die sich auch entzünden können. Von tropischen Floharten können die Erreger von Pest, Tularämie und murinem oder endemischem Fleckfieber übertragen werden.


Bekämpfung
Gegen Flöhe gibt es insbesondere für Tiere zahlreiche chemische Mittel wie Flohpuder, die beispielsweise in Apotheken erhältlich sind.

Treten die Tiere nur vereinzelt auf, genügt häufig schon regelmäßiges Staubsaugen. Besondere Sorgfalt sollte der Säuberung des Schlafplatzes der Haustiere gelten, denn hier finden die Flohlarven ideale Bedingungen für ihre Entwicklung. Bei frei laufenden Hunden und Katzen beugen Ungezieferhalsbänder einer Flohplage vor.

Falls gerade ein Floh sticht, kann man ihn einfach zwischen Daumen und Zeigefinger fangen und ihn anschließend in einem Glas Wasser eingetaucht loslassen, anstatt ihn zu zerdrücken. Beim Zerdrücken können sie häufig einfach weghüpfen. Wenn man die Finger nach dem Eintauchen beim Loslassen leicht reibt, wird der Floh auch ausreichend mit Wasser benetzt und versinkt.


(Text-u.Bildquelle Wikipedia.de)

Foxterrier Hunderassen
Der Foxterrier


Herkunft und Geschichtliches
Die Rasse entstand vermutlich im 18. Jahrhundert, die beteiligten Ausgangsrassen sind in der Literatur umstritten. Es entwickelten sich zwei Varietäten: Kurzhaar-Foxterrier und Rauhhaar-Foxterrier. Der English Kennel Club führt seit 1876 eigene Register für beide Varianten.


Kurzhaarfoxterrier

Der Ursprung
Der Kurzhaar- (Glatthaar- )Foxterrier kam mit den Anfängen der Fuchsjagd in England auf und wurde als Hetzhund eingesetzt, er wurde im 14. und 15. Jahrhundert auf Jagdbildern dargestellt und erstmals 1862 in Birmingham ausgestellt. Sein Zuchtstandard wurde 1876 festgesetzt. In den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurde er in Deutschland eingeführt und vom Prinzen Albrecht zu Solms-Braunfels weiter gezüchtet.

Der Ursprung des Rauhhaar- (Drahthaar-)Foxterriers und des Kurzhaar-Fox ist der Gleiche, doch ist die rauhaarige Varietät wahrscheinlich auf eine Kreuzung zwischen Kurzhaar-Fox und dem rauhaarigen englischen Terrier zurückzuführen. Auch der Rauhaar-Fox wird 1862 das erste Mal ausgestellt und bekommt 1876 seinen Standard.


Beschreibung
Beide Varietäten unterscheiden sich nur wenig: Knochenbau, Haar und Farben der Hunde sind gleich. Der Foxterrier wird bis zu 39 cm groß und ungefähr 8 kg schwer. Sein Fell ist weiß mit schwarzen Abzeichen oder schwarz und lohfarbenen. Die Ohren sind klein, V-förmig, abgeknickt, mit einer ordentlichen Falte nach vorne dicht an die Wangen fallend.


Verwendung
Beide Hunderassen eignen sich hervorragend für die Jagd, besonders auf Fuchs- (engl. fox) und Dachs- , bis hin zur Wildschweinjagd. Sie sind sehr gute Begleithunde, aber wegen ihrer Lebhaftigkeit und ihres „eigenen Kopfes“ brauchen sie eine konsequente Erziehung und viel Bewegungsmöglichkeit.


Zucht
Bei der Zucht der Fox Terrier werden zwei Zuchtlinien gezüchtet, der Drahthaar und Kurzhaar Fox Terrier. (In den USA werden beide Arten auch als Toyrassen gezüchtet, was jedoch in Europa nicht erwünscht ist.) Der Drahthaar Foxterrier muss regelmäßig getrimmt (nicht geschoren) werden, da sonst das dichte Unterfell, das Nachwachsen des Deckhaares verhindert, was zu einem Pigmentverlust des Deckhaares führt. Die ist an der rötlichen Färbung zu erkennen.


Haltung und Pflege
Glatthaar- Foxterrier sind keine bequemen Hunde, sie brauchen viel Auslauf und Bewegung. Sie fordern viel von ihren Herrchen, brauchen ständig Abwechslung. Ganz besonders dann, wenn sie in einer Wohnung gehalten werden. Sehr wichtig ist auch eine konsequente Erziehung, die aber immer liebevoll bleiben sollte. Übertriebene Härte macht Foxterrier sehr stur. Glatthaar-Foxterrier brauchen keine rassenspezifische Pflege, sollte aber zweimal die Woche gekämmt werden: Erst gegen den Strich und dann in Wuchsrichtung. Foxterrier können in einer Stadtwohnung leben, brauchen aber entsprechend viel Auslauf. Ein Haus mit Garten liegt ihnen eher. Dann sind sie glücklich und fühlen sich wohl.

(Text-u.Bildquelle teils Wikipedia.de)

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